Tintenfisch, argentinischer Kurzflossenkalmar

Illex argentinus

    • Südwestatlantik FAO 41
      Handleinen und Angelleinen (mechanisiert), Scherbrettnetze
    • Südwestatlantik FAO 41
      Grundscherbrettnetze

    Biologie

    Tintenfische sind Weichtiere und gehören zu den Kopffüßern. Viele verschiedene Arten kommen bei uns unter der Sammelbezeichnung Tintenfische auf den Markt. Tintenfische erreichen früh ihre Geschlechtsreife und pflanzen sich rasch fort. Trotzdem haben viele Arten biologische Merkmale, die sie anfällig für eine Befischung machen. So ist bei manchen Arten das Verbreitungsgebiet eng begrenzt, oder sie bilden in der Laichzeit Schwärme. Auf der anderen Seite sind Tintenfische auch sehr anpassungsfähig, denn sie können ihr Wachstum, ihre Fortpflanzungszeit und ihre Fortpflanzungsgebiete variieren.

    Bestandsituation

    Die Bestände von Tintenfischen können sehr stark schwanken, da sie sich schnell reproduzieren und schnell wachsen und stark auf Umweltbedingungen reagieren. Sie können daher schnell überfischt werden, sich aber auch schnell wieder erholen. Es ist schwer, den Einfluss der Fischerei auf die Bestände festzustellen und eine nachhaltige Fangmenge zu bestimmen. Die am häufigsten eingesetzten Methoden zum Fang von Tintenfisch sind mechanisierte Angelleinen oder pelagische Schleppnetze. Der Beifang und die Auswirkungen dieser Fischerei auf den Meeresboden sind gering. Die Fischerei mit Grundschleppnetzen hat deutlich mehr Auswirkungen auf die Bodenlebensgemeinschaften. Die Fischerei mit Grundscherbrettnetzen erzeugt mehr Beifang, unter anderem von Haien, Rochen und Schildkröten sowie Jungtieren verschiedener Arten. Die traditionelle Fischerei mit Fallen, Körben oder Speeren ist sehr umweltfreundlich.

    Management

    Es gibt nur wenige Fischereien auf Tintenfisch, die ein gutes Management haben.

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