Rotbarsche

Sebastes spp.

    • MSC label*
      Wildfang
    • Sebastes mentella - Nordostatlantik FAO 27: Barents See, Norwegische See
      Pelagische Scherbrettnetze
    • Sebastes mentella/norvegicus - Nordostatlantik FAO 27, Nordwestatlantikc FAO 21
      Grundscherbrettnetze, Pelagische Scherbrettnetze (ausgenommen Barents See, Norwegische See), Bodenstellnetze

    Biologie

    Rotbarsche leben in Schwärmen hauptsächlich in Tiefen bis zu 1.000 Metern. Sie wachsen ungewöhnlich langsam und können bis zu 50 Jahre alt werden! Besonders ist, dass die weiblichen Tiere lebende Jungtiere zur Welt bringen.

    Die Art ist sehr anfällig für Überfischung.

    Bestandssituation

    Der Bestand des Goldbarsches (Sebastes norvegicus) um Island, den Färöer-Inseln und Grönland gilt als gefährdet. dazu viel gefischt wird. In der Nordostarktis und der Norwegischen See ist er überfischt und auf einem historischen Tiefstwert, es wird noch immer zu viel gefischt. Der Bestand des pelagischen Rotbarsches (S. mentella) in der Nordostarktis und der Norwegischen See scheint stabil und angemessen befischt zu werden. Um Island und Grönland ist die Datenlage unsicher und wird als teilweise sehr dramatisch eingeschätzt. Der Bestand des Pazifischen Rotbarsch (S. alutus) im Nordostatlantik an den Küsten Kanadas und der USA sowie rund um Japan ist überfischt.

    Ökosystem

    Grundschleppnetzfischerei (z.B. mit Grundscherbrettnetzen) ist insbesondere wegen der empfindlichen Kaltwasserkorallen und Seebergen besorgniserregend! Empfindliche Hai- und Rochenarten sowie zu junge Rotbarsche können ungewollt mitgefangen werden. Auch Stellnetze können Wale und Delfine sowie die Bestände stark gefährdeter Rochen beeinträchtigen.

    Management

    Das Management im Nordostatlantik ist für die Goldbarsch-Bestände (S. norvegicus) weitgehend und in Island teilweise erfolgreich. Das Management des pelagischen Rotbarsches (S. mentella) wird als nicht ausreichend effektiv eingeschätzt. Im Nordwestatlantik ist das Management für den Erhalt des Bestandes nur bedingt wirksam. Es gibt keine Maßnahmen zum Schutz empfindlicher Kaltwasserkorallen. Im Nordpazifik ist die Regulierung ungenügend und nicht erfolgreich.

    *MSC Stellungnahme

    Zum jetzigen Zeitpunkt ist der WWF der Ansicht, dass der MSC wichtige Reformen beschleunigen muss, um seinen Ruf als weltweit führender Fischereistandard zu wahren. Klicken Sie hier um die vollständige WWF-Erklärung über die Notwendigkeit von Reformen beim MSC zu lesen.

    • Marine Stewardship Council - 1

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