Schwertfisch

Xiphias gladius

    • Südafrika EEZ FAO 51
      Pelagische Langleinen
    • weltweit
      Langleinen, Treibnetze

    Biologie

    Der Schwertfisch (Xiphias gladius) ist die einzige Art in der Familie der Schwertfische und kommt weltweit in gemäßigt warmen bis tropischen Meeren vor. Sie haben ein schnelles Wachstum und werden früh fortpflanzungsreif. Ihre Länge ist um die 2 Meter, sie können aber deutlich größer werden. Außerhalb der Laichzeit leben sie gewöhnlich als Einzelgänger. Schwertfische ernähren sich von Schwarmfischen wie Sardinen und Makrelen sowie von Tintenfischen.

    Bestandsituation

    Der Bestand im Mittelmeer ist vermutlich seit 30 Jahren überfischt und es braucht dringend Maßnahmen. In anderen Gebieten wie dem Indischen Ozean sowie dem Nordwestatlantik ist er derzeit in einem guten Zustand. Im Pazifik allerdings nehmen die Fänge bedenklich zu und der Schwertfisch gilt hier bereits als gefährdet.

    Ökosystem

    Langleinen oder Treibnetzen haben immense Beifänge von Meeresschildkröten, Seevögeln, Delfinen, Haien und anderen Fischarten. Einige dieser Arten sind in ihrer Existenz bedroht und die Fischerei bildet eine zusätzliche Gefahr. Die Rückwurfraten machen bis zu einem Drittel der Gesamtfänge aus. Die Entnahme großer räuberischer Arten wie dem Schwertfisch kann weitreichende Auswirkungen auf die Umwelt haben.

    Management

    In den offenen Ozeanen sind regionale Fischereiorganisationen für das Fischereimanagement verantwortlich, in den Küstenmeeren gelten nationale Vorschriften. Die Maßnahmen sind jedoch häufig nicht weitreichend genug, und häufig können die zuständigen Organisationen ihre eigenen Regeln nicht durchsetzen. Das Management ist deshalb oft nur teilweise oder gar nicht erfolgreich.

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