Pangasius

Pangasianodon hypophthalmus / Pangasius bocourti

    • ASC label
      Aquakultur
    • Vietnam
      Aquakultur: Teichanlagen
    • Thailand
      Aquakultur: Teichanlagen, Netzkäfiganlagen

    Zucht

    Pangasius wird hauptsächlich in Teichen in der Umgebung des unteren Mekong gezüchtet. Die Zucht in offenen Netzgehegen stellt nur einen geringen Anteil der Produktion dar. Die weltweite Produktion stieg nach Angaben der FAO von 41.000 Tonnen (1997) auf 1,6 Millionen Tonnen im Jahr 2014 . Diese rasante Entwicklung führt zu Aquakulturpraktiken, die in verschiedenen Bereichen nicht nachhaltig sind.

    Umweltauswirkungen treten durch Abwassereinleitungen sowie Zusätze von Chemikalien und Medikamenten auf. Wenn die Teiche nach einem Zuchtzyklus trocken gelegt werden, wird der am Boden zurückbleibende Schlamm meist unbehandelt in umliegende Gewässer eingebracht. Pangasius wird in hohen Besatzdichten gehalten, was ein hohes Infektionsrisiko auch für die umgebende aquatische Umwelt mit sich bringt.

    Pangasius benötigt nur geringe Eiweiß- und Fettmengen, so dass die Zucht mit einem Netto-Proteingewinn verbunden ist. In der konventionellen Pangasiuszucht wird Fischmehl und Fischöl verfüttert, für dessen Produktion Wildfisch gefangen wird. Das belastet die Wildfischbestände zusätzlich.
    Vor allem durch den starken Druck der internationalen Kritik kam es in den letzten Jahren zu Verbesserungen der Maßnahmen in Vietnam.

    ASC-Zucht

    Der WWF empfiehlt Pangasius aus ASC-Zuchten. Die Zertifizierung garantiert, dass keine empfindlichen Lebensräume für die Farmen zerstört werden, das Futter aus nachhaltigen Quellen stammt, der Einsatz von Medikamenten reguliert wird und die Gewässerverschmutzung durch Abwässer minimiert wird.

    • Aquaculture Stewardship Council - 1
    BAP 4-star

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