Rochen

Raja spp.

    • weltweit
      Wildfang

    Biologie

    Rochen gehören zu den Knorpelfischen und sind weltweit verbreitet. Manche Arten kommen auch in der Tiefsee vor. Rochen haben einen flachen Körper und mit dem Kopf verwachsene Brustflossen. Die Oberseite ist meisten dunkel gefärbt, die Unterseite hell. Nase, Mund und Kiemenspalten befinden sich auf der Unterseite, die Augen auf der Oberseite.

    Bestandssituation

    Rochen kommen in verschiedenen bodennahen Fischereien als Beifang vor, wie in der Fischerei auf Kabeljau oder Seezunge. Es ist nur wenig über die Biologie oder den Zustand der Rochenbestände bekannt. Einige Bestände scheinen stabil zu sein, während die Biomasse anderer Bestände variiert. Die meisten Rochenarten sind wegen ihres langsamen Wachstums, dem späten Erreichen der Fortpflanzungsfähigkeit und der Produktion nur weniger Nachkommen anfällig für Überfischung. Einige Arten sind auf der Roten Liste der Weltnaturschutzorganisation als „gefährdet“ oder sogar als “vom Aussterben bedroht” gelistet.

    Rochen werden meist mit bodennahen Fangmethoden gefangen. Diese haben hohe Beifangraten. Sie wühlen den Meeresboden auf, so dass Bodenlebensräume unproduktiver und artenärmer werden. Das kann weitreichende Auswirkungen auf das gesamte Ökosystem haben.

    Management

    Die Qualität des Managements variiert je nach Region. Insgesamt läßt sich feststellen, dass die Managementmaßnahmen für Rochen, falls überhaupt vorhanden, nicht ausreichend sind.

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