Papageifisch

Scarus spp.

    • weltweit
      Wildfang

    Biologie

    Papageifische sind barschartigen Fische und leben in tropischen Gewässern in Korallenriffe, wo sich von Algen ernähren. Beim „Abgrasen“ der Algen an den Riffen entfernen sie abgestorbene Korallenteile oder hartes Gestein und helfen auf diese Weise, die Riffe gesund zu erhalten oder auch bei der Regeneration nach starken Störungen, wie zum Beispiel Wirbelstürmen. Papageifische spielen daher eine wichtige Rolle in Riff-Ökosystemen.

    Bestandssituation

    Es ist wenig über die Biologie und den Bestandszustand von Papageifischen im Pazifik bekannt. Die Gattung reagiert im Allgemeinen mäßig empfindlich auf Fischerei, aber durch die schlechte Datenlage ist auch hierfür keine sichere Aussage möglich. Einige Arten sind auf der Roten Liste der Weltnaturschutzunion (IUCN) gelistet.

    Zusätzlich zur Gefahr der Überfischung sind Papageifische durch die Gefährdung ihres Lebensraumes, der Korallenriffe, durch menschliche Eingriffe und die Klimaveränderung bedroht. Kiemennetze sind unselektive Fanggeräte und verursachen Beifang von empfindlichen und gefährdeten Arten wie Delfinen, Meeresschildkröten, Haien und Rochen oder anderen langlebigen Rifffischen.

    Management

    Es liegen nur wenige Informationen über das Management der Fischerei auf Papageifische im Pazifik vor und alle beziehen sich auf Maßnahmen, die in Zukunft getroffen werden müssen, nicht aber auf bereits bestehende effektive Regularien.

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