Makrele

Scomber scombrus, S. colias

    • MSC label*
      Wildfang
    • Nordwestatlantik FAO 21
      Pelagische Scherbrettnetze, Ringwaden
    • Nordostatlantik FAO 27
      Pelagische Scherbrettnetze, Ringwaden, Stellnetze
    • Mittelmeer FAO 37, Mittlerer Ostatlantik FAO 34
      Pelagische Scherbrettnetze, Ringwaden

    Biologie

    Makrelen zählen zu den thunfischartigen Fischen und sind schnelle Schwimmer, die große Schwärme bilden. Sie kommen in den Küstengewässern Nordamerikas, in der Nordsee, im Mittelmeer und im Schwarzen Meer vor und können bis zu 50 Zentimeter lang und 11 Jahre alt werden. Den Winter verbringen sie ohne zu fressen nahe dem Meeresboden. Im Frühjahr steigen sie wieder in die wärmeren oberen Wasserschichten auf und pflanzen sich dort fort.

    Bestandssituation

    Der Makrelenbestand im Nordostatlantik scheint gesund zu sein, allerdings wird zu viel gefischt. Über die Bestände im Mittelmeer und im mittleren Ostatlantik gibt es zu wenige Daten, die Bestände scheinen aber überfischt zu sein. In Kanada und den USA gibt es in einigen Regionen Überfischung, und in anderen ist die Situation unsicher.

    Ökosystem

    Bei der Makrelenfischerei mit pelagischen Schleppnetzen und Ringwaden gibt es wenig Beifang und die Bodenlebensgemeinschaften werden nicht geschädigt. Allerdings können Delfine und Wale in die Fangnetze geraten. In Kiemennetzen können sich Delfine, Seevögel und Meeresschildkröten verfangen. Die Makrelenfischerei verringert das Nahrungsangebot für Raubfische, marine Meeressäugetiere und Seevögel. Die Fischerei mit Handangeln ist sehr selektiv und hat keine wesentlichen Umweltauswirkungen.

    Management

    Es gibt im Nordostatlantik ein Abkommen zwischen der Europäischen Union, Norwegen und den weiteren Küstenanrainerstaaten reguliert. Informationen über die Effektivität dieser Maßnahme liegen aber nicht vor. Das Management im Rahmen der gemeinsamen Fischereipolitik der EU ist größtenteils erfolgreich. Dagegen ist das Management im östlichen Mittel-Atlantik nur wenig effektiv und es gibt dort, wie auch im Mittelmeer, keine speziellen Maßnahmen zur Regulierung der Makrelenfischerei.

    *MSC Stellungnahme

    Zum jetzigen Zeitpunkt ist der WWF der Ansicht, dass der MSC wichtige Reformen beschleunigen muss, um seinen Ruf als weltweit führender Fischereistandard zu wahren. Klicken Sie hier um die vollständige WWF-Erklärung über die Notwendigkeit von Reformen beim MSC zu lesen.

    • Marine Stewardship Council - 1

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