Dornhai, Schillerlocke

Squalus acanthias

    • Nordostatlantik
      Wildfang

    Biologie

    Der kleine, bodennah lebende Dornhai ist weltweit verbreitet. Die lange Lebensdauer, die sehr späte Geschlechtsreife, die geringen Fortpflanzungsraten und die sehr langen Generationsdauer von 25-40 Jahren machen Dornhaie extrem anfällig für Überfischung. Sie sind lebend gebärend.

    Achtung: Die vermarkteten Produkte des Dornhais heißen Schillerlocken (Bauchlappen) und Seeaal (Rückenstück).

    Bestandssituation

    Der WWF rät vom Verzehr von Hai ab, da die meisten Arten aufgrund ihrer Biologie sehr anfällig für Überfischung sind. Der nordostatlantische Dornhaibestand vor den Küsten der USA hat sich der Bestand durch gutes Management erholt. In anderen Regionen sind, wo Daten vorhanden, die Bestände teilweise in einem gefährdeten Zustand und Fänge sollten vermieden werden.

    Ökosystem

    Zusätzlich führt die Fischerei mit Langleinen, Stellnetzen und Grundschleppnetzen zu Beifänge an empfindlichen und geschützten Arten. Auswirkungen auf das Ökosystem können die Folge sein. Die Rückwurfraten sind teilweise sehr hoch. Im Gegensatz zu Schleppnetzen haben Stellnetze und Langleinen keinen so stark  schädigenden Einfluss auf empfindliche Bodenlebensgemeinschaften.

    Management

    Das Management im Nordostatlantik kann als teilweise effektiv angesehen werden. Im Rest der Welt wird es, sofern ausreichend Daten vorhanden, als teilweise wirkungsvoll beurteilt.

    MSC Stellungnahme

    Zum jetzigen Zeitpunkt ist der WWF der Ansicht, dass der MSC wichtige Reformen beschleunigen muss, um seinen Ruf als weltweit führender Fischereistandard und Zertifizierungssystem zu wahren. Klicken Sie hier um die vollständige WWF-Erklärung über die Notwendigkeit von Reformen beim MSC zu lesen.

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