Thunfisch, Weisser Thun

Thunnus alalunga

    • MSC label*
      Wildfang
    • Nördlicher Atlantik FAO 21, 27, 31, 34
      Schleppangeln
    • Atlantik FAO 21, 27, 31, 34, 41, 47 und Indischer Ozean FAO FAO 51, 57
      Handleinen und Angelleinen
    • Nordostatlantik FAO 27: Biscaya Bucht, Irische See, (Süd-)/ Westlich Irlands, Porcupine Bank, Ärmelkanal, Bristolkanal, Keltische See (VII und VIII)
      Pelagische Zweischiffschleppnetze
    • weltweit
      Langleinen
    • Mittelmeer FAO 37
      alle Fangmethoden
    • Mittlerer Ostatlantik FAO 34
      Ringwaden mit Lockbojen (FAD)

    Biologie

    Der Weiße Thun (Thunnus alalunga, englisch „Albacore“) wird bis zu 120 Zentimeter lang und 40 Kilogramm schwer wird. Er kommt in den temperierten Gewässern aller Ozeane vor. Er ist ein Hochseefisch und wie alle Thunfische ist der Weiße Thun ein Jäger.

    Bestandsituation

    Der Weiße Thun ist im Mittleren Ostatlantik und im Mittelmeer vermutlich überfischt. Die Fänge im Nordatlantik werden durch Höchstfangmengen beschränkt, damit der Bestand sich erholen kann.

    Ökosystem

    Langleinen verursachen Beifänge bedrohter Arten, wie Meeresschildkröten, Seevögel Haie und Rochen sowie anderer empfindlicher Fischarten. Für viele Albatros- und Sturmvogelarten ist die Fischerei auf Thunfisch der Hauptgrund für ihren Rückgang. Es gibt viele Rückwürfe. Angelleinen und Schleppangeln sind selektiv, die Bestände der verwendeten Köderfische kann aber problematisch sein. „ Lockbojen“ (FAD) in der Ringwadenfischerei machen sich die Eigenart von Fischen zunutze, sich unter schwimmendem Treibgut auf offener See zu sammeln. Dabei sammeln sich auch bedrohte Haie und Rochen, junge Thunfische und andere kritische Fischarten. Die Fischerei auf Thunfisch ist für einige dieser Arten ein entscheidender Grund für ihren Rückgang.

    Management

    Besonders das Management im Indischen Ozean und Westatlantik ist unzureichend: es gibt zu wenig Beobachter an Bord der Fangboote und illegale Fangaktivitäten sowie das illegale „Finning“ von Haien sind weit verbreitet.

    *MSC Stellungnahme

    Zum jetzigen Zeitpunkt ist der WWF der Ansicht, dass der MSC wichtige Reformen beschleunigen muss, um seinen Ruf als weltweit führender Fischereistandard zu wahren. Klicken Sie hier um die vollständige WWF-Erklärung über die Notwendigkeit von Reformen beim MSC zu lesen.

    • Marine Stewardship Council - 1

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